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Tür abgeschlossen? Herd aus? Wenn Gedanken nicht aufhören wollen…

  • Autorenbild: Johanna Larushku
    Johanna Larushku
  • 29. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Habe ich wirklich die Tür abgeschlossen? Ist das Bügeleisen noch eingesteckt?

War die Herdplatte wirklich aus?

Diese Gedanken kennen viele. Ein kurzer Moment der Unsicherheit, ein Reflex, ein zweiter Blick aus Vorsicht.

Doch was passiert, wenn aus Vorsicht ein Zwang wird? Wenn der Gedanke nicht mehr geht ?Wenn der Körper drängt, noch einmal zu prüfen – obwohl du genau weißt, dass alles in Ordnung ist?

Dann sprechen wir nicht mehr von einer kleinen Sorge. Dann spricht man von einem Zwang.


⭐ Was sind Zwänge – und warum entstehen sie so oft aus alten Mustern?

Zwänge sind keine „Marotten“ und kein „komisches Verhalten“. Sie sind das Ergebnis eines inneren Systems, das versucht, dich zu schützen – nur auf eine Art, die dich belastet.

Menschen mit Zwängen beschreiben oft:

  • „Ich weiß, dass es unlogisch ist – aber ich kann nicht anders.“

  • „Ich fühle einen Druck im Körper, bis ich die Handlung ausführe.“

  • „Der Gedanke hört nicht auf, bis ich nachgebe.“

Phobien und Zwänge entstehen oft viel früher, als den meisten bewusst ist. Sie sind alte Schutzprogramme, die in der Kindheit entstanden sein können:

  • Situationen, in denen man sich unsicher gefühlt hat

  • Momente, in denen man keine Kontrolle hatte

  • Strenge oder ängstliche Bezugspersonen

  • Überforderung, Hilflosigkeit, Einsamkeit

  • Erlebnisse, die das Nervensystem geprägt haben

Das Unterbewusstsein speichert solche Momente wie kleine Archive ab – und entscheidet später unbewusst:

„Wenn ich kontrolliere, bin ich sicher.“„Wenn ich vermeide, passiert nichts Schlimmes.“

„Ich muss wachsam sein.“

Doch das ist nur ein altes Programm. Es ist nicht mehr dein Heute.


⭐ Und hier setzt Hypnose an – wo Worte allein oft nicht mehr reichen

Hypnose arbeitet genau dort, wo die Phobien und Zwänge entstanden sind:

Im Unterbewusstsein.

In einer Sitzung geschieht Folgendes:

1. Du erreichst einen Zustand tiefer innerer Ruhe

Der bewusste, kritische Teil wird leiser – und dein Unterbewusstsein öffnet sich.

2. Wir finden die Wurzel des Musters

Nicht das Symptom (Kontrollieren, Vermeiden),sondern das Gefühl dahinter:

  • Angst

  • Überforderung

  • Hilflosigkeit

  • Schuld

  • Schutzbedürfnis

Das ist der Punkt, an dem Transformation beginnt.


3. Die alte Situation wird neu bewertet

Das Kind von damals hatte Angst. Der Erwachsene von heute hat Kraft.

Über diese Neubewertung verändert sich die emotionale Ladung – und das Gehirn lernt:

„Ich bin sicher. Ich muss nicht mehr kontrollieren.“


4. Das Gehirn speichert eine neue Reaktion ab

Viele berichten bereits nach der ersten Sitzung:

  • ein deutlich ruhigeres Gefühl

  • weniger Drang zu kontrollieren

  • klarere Gedanken

  • ein überraschendes „Es lässt mich auf einmal los“

  • ein neues Vertrauen in den Alltag

Selbst wenn es vorher unvorstellbar schien.


⭐ Warum funktioniert Hypnose hier so gut?

Weil Phobien und Zwänge selten ein „Verstand-Problem“ sind.

Sie sind Gefühlsreaktionen, die automatisch ablaufen.

Hypnose arbeitet:

  • direkt mit dem emotionalen Gehirn

  • mit gespeicherten Erinnerungen

  • mit inneren Bildern

  • mit körperlichen Reaktionen

  • mit Mustern aus der Kindheit

  • mit abgeschalteten Schutzmechanismen

Das macht die Veränderung so tiefgehend – und oft so schnell spürbar.

⭐ Ein neuer Alltag ist möglich

Viele meiner Klient*innen sagen nach einer Sitzung:

„Ich hätte nie gedacht, dass sich das so schnell verändern kann.“

„Ich fühle mich frei.“ „Ich habe das Vertrauen in mich zurück.“

Ob es um:

  • Kontrollzwänge

  • Prüfzwänge

  • Ordnungszwänge

  • Waschzwänge

  • soziale Phobien

  • Höhenangst

  • Angst vor Dunkelheit

  • Angst vor Ärzten

  • spezifische Trigger

geht – Hypnose setzt genau dort an, wo die Ursache liegt.

Und das verändert alles.


⭐ Fazit:

Phobien und Zwänge sind kein Charakterfehler. Sie sind alte Schutzprogramme, die man liebevoll verabschieden darf.

Hypnose hilft nicht nur, Symptome zu lindern –sie verändert die emotionale Grundlage des Problems.

Viele spüren schon nach einer Sitzung, wie ihr Alltag leichter, ruhiger und freier wird.

 
 
 

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