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Raus aus dem Kopf, hinein in die Natur: Wie Hypnose & Waldbaden dir bei Depression helfen können

  • Autorenbild: Johanna Larushku
    Johanna Larushku
  • 25. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal fühlt sich Depression an wie dichter Nebel: Gedanken kreisen, alles wirkt schwer und grau, und selbst kleine Aufgaben kosten unendlich viel Kraft. In solchen Phasen fällt es schwer, an Veränderung zu glauben. Doch genau hier können zwei Wege sanft Licht bringen – Hypnose und die heilende Kraft der Natur.


Warum die Natur uns so guttut – und was die Japaner schon lange wissen

In Japan gehört „Shinrin Yoku“ (übersetzt: Waldbaden) längst zum Alltag. Es bedeutet nicht, zu wandern oder Sport zu treiben, sondern einfach achtsam im Wald zu sein:den Duft von Moos einzuatmen, die Blätter im Wind zu hören, das Licht zwischen den Bäumen zu beobachten.

Studien zeigen, dass Waldbaden:

  • Stresshormone senkt (z. B. Cortisol)

  • den Blutdruck regulieren kann

  • das Immunsystem stärkt

  • und vor allem die Stimmung verbessert und depressive Symptome lindern kann.

Schon 20–30 Minuten im Wald reichen, um messbar zu entspannen. Unser Nervensystem schaltet vom Kampf- und Fluchtmodus in den Ruhezustand. Wir fühlen uns verbunden und lebendiger – etwas, das Depression oft raubt.

Hypnose – sanfter Zugang zu deinem Inneren

Depression hat meist tiefe Wurzeln: alte Verletzungen, Glaubenssätze („Ich bin nicht gut genug“), Selbstkritik.Im Alltag sind diese oft schwer erreichbar, weil der Kopf alles kontrollieren will.Hypnose öffnet eine Tür zu tieferen Ebenen – dort, wo diese Muster entstanden sind.

  • Unter Hypnose kannst du alte emotionale Blockaden sanft bearbeiten.

  • Du findest einen neuen Zugang zu Selbstwert und innerer Stärke.

  • Dein Nervensystem darf spürbar zur Ruhe kommen – ähnlich wie in der Natur, nur gezielt und therapeutisch begleitet.

Studien zeigen: Hypnose kann depressive Symptome reduzieren und wirkt oft stärker, wenn sie mit anderen Ansätzen wie Verhaltenstherapie oder Achtsamkeit kombiniert wird.

Hypnose & Natur – eine heilsame Kombination

Stell dir vor, du nutzt die beruhigende Wirkung des Waldes und vertiefst sie mit Hypnose:Dein Unterbewusstsein ist in diesem Moment besonders empfänglich für positive Veränderung.Es ist wie ein Reset für Körper und Geist – weg vom Dauerstress, hin zu innerem Frieden.

Ein Beispiel aus meiner Praxis:Viele Klient*innen berichten, dass sie nach einer Hypnosesitzung leichter nach draußen gehen und dort mehr spüren – Ruhe, Klarheit, Lebendigkeit.Manchmal begleite ich sie sogar in der Vorstellung in einen „inneren Wald“: ein Ort der Heilung, den sie immer wieder aufsuchen können.

Dein Weg darf sanft sein

Wenn du gerade in einer depressiven Phase steckst, musst du nichts leisten. Schon ein kleiner Spaziergang unter Bäumen ist ein Anfang.Und wenn du bereit bist, tiefer zu gehen, kann Hypnose dir helfen, deine inneren Muster zu erkennen und zu lösen – ohne Druck, in deinem Tempo.

„Alles, was du suchst, wartet hinter dem, wovor du dich fürchtest.“– Johanna Larushku

Vielleicht ist der erste Schritt einfach nur: Atme. Geh hinaus. Spüre den Boden.Und wenn du möchtest, begleite ich dich gern auf deinem Weg zurück zu mehr Licht und Leichtigkeit.

 
 
 

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