Trauma im Kiefer, Nacken und den Schultern – Was deine Psyche mit deinen Schmerzen zu tun haben kann
- Johanna Larushku
- 29. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Schon wieder Nackenschmerzen? Schon wieder ein verspannter Kiefer? Wieder ein Arztbesuch und trotzdem keine klare Ursache?
Wenn du unter Kieferschmerzen, Zähneknirschen, CMD, Nacken- oder Schulterschmerzen leidest, bist du damit nicht allein. Millionen Menschen kämpfen täglich mit diesen Beschwerden – oft über Jahre hinweg.
Viele haben bereits den Hausarzt, Orthopäden, Zahnarzt oder Physiotherapeuten besucht. Die Untersuchungen sind häufig unauffällig, doch die Schmerzen bleiben.
Wusstest du, dass chronischer Stress und unverarbeitete belastende Erfahrungen das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft halten können?
Dein Körper schützt dich – auch wenn du es nicht bemerkst
Unser Nervensystem ist darauf ausgelegt, uns vor Gefahren zu schützen. Gerät es durch anhaltenden Stress oder belastende Erlebnisse dauerhaft in Alarmbereitschaft, bleibt häufig auch die Muskulatur angespannt.
Besonders betroffen sind:
der Kiefer
der Nacken
die Schultern
der obere Rücken
Vielleicht ertappst du dich dabei, tagsüber die Zähne zusammenzupressen oder ständig die Schultern hochzuziehen. Viele Menschen bemerken diese Anspannung erst, wenn Schmerzen entstehen.
Was hat ein Trauma damit zu tun?
Ein Trauma muss kein schwerer Unfall sein. Auch Mobbing, emotionale Vernachlässigung, ständige Kritik, Trennungen oder andere belastende Erfahrungen können das Nervensystem langfristig beeinflussen.
Der Körper lernt unbewusst: "Ich muss wachsam bleiben."
Selbst wenn die belastende Situation längst vorbei ist, kann diese innere Alarmbereitschaft bestehen bleiben. Das zeigt sich häufig durch Verspannungen, Zähneknirschen oder chronische Schmerzen.
Warum Kiefer, Nacken und Schultern zusammenhängen
Die Muskulatur dieser Bereiche arbeitet eng zusammen. Ist der Kiefer dauerhaft angespannt, erhöht sich oft auch die Spannung im Nacken und in den Schultern.
Mögliche Folgen sind:
Kieferschmerzen
CMD
Zähneknirschen
Nackenschmerzen
Schulterschmerzen
Spannungskopfschmerzen
Schwindel
Natürlich sollten diese Beschwerden immer zuerst ärztlich abgeklärt werden. Finden sich jedoch keine ausreichenden körperlichen Ursachen, kann sich ein Blick auf die psychische Belastung lohnen.
Wie Hypnose unterstützen kann
In meiner Praxis geht es nicht darum, Schmerzen einfach zu unterdrücken.
Gemeinsam schauen wir, welche Belastungen dein Nervensystem möglicherweise seit Jahren mit sich trägt. Hypnose kann dabei helfen, emotionale Ursachen zu verarbeiten, innere Anspannung zu reduzieren und neue Sicherheit zu entwickeln.
Viele Menschen berichten, dass sie dadurch nicht nur emotional ruhiger werden, sondern auch ihre körperliche Anspannung nachlässt.
Mein Fazit
Dein Körper arbeitet nicht gegen dich.
Vielleicht versucht er schon lange, dir etwas mitzuteilen.
Manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo wir nicht mehr nur den Schmerz behandeln, sondern verstehen, warum er überhaupt entstanden ist.
Spürst du dich in diesem Artikel wieder?
Wenn körperliche Ursachen bereits ärztlich abgeklärt wurden und du das Gefühl hast, dass Stress oder belastende Erfahrungen hinter deinen Beschwerden stehen könnten, begleite ich dich gerne auf deinem Weg.
In meiner Praxis schauen wir nicht nur auf die Symptome, sondern auf die Ursachen. Denn häufig beginnt echte Veränderung genau dort, wo wir verstehen, warum der Körper überhaupt so reagiert.



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